Warum?

slalom.jpgGenau acht schnelle Fahrtalente sucht Opel. Und genau 18.422 Motorsportbegeisterte haben sich beworben – für das OPC Race Camp, Deutschlands erstes Rennfahrercasting. Überwältigend, aber kein Wunder: Schließlich winkt eine Teilnahme beim wahrscheinlich härtesten Autorennen der Welt, den 24-Stunden in der „Grünen Hölle“ der Nordschleife des Nürburgrings. Jetzt starten die 500 vielversprechendsten Kandidaten richtig durch.

Mit den sportlichen OPC-Modellen (Opel Performance Center) müssen sie ihre Fähigkeiten hinter dem Steuer beweisen. „Das Niveau der Kandidaten war sehr hoch und jede Absage, die wir gezwungenermaßen verschicken mussten, tut mir persönlich sehr leid“, beschreibt der 45-jährige Profirennfahrer Manuel Reuter die erste Stufe des Auswahlverfahrens. Der zweifache Le-Mans-Sieger, ITC-Champ und DTM-Pilot ist Fahrlehrer und Schiedsrichter gleichzeitig.

manuel_reuter.jpgNun heißt es für ihn und seine Kollegen, 100 Kandidaten für die nächste Runde auszuwählen. Auf den Strecken des Opel-Testzentrums in Dudenhofen werden die Teilnehmer zunächst mit serienmäßigen Versionen des Astra OPC (240 PS) und Vectra OPC (280 PS) antreten. Nachmittags geht ins Cockpit einer Rennversion des Corsa OPC. Zuerst stehen ein Slalomparcours sowie schnelle Spurwechselmanöver auf trockener und nasser Fahrbahn auf dem Programm. Dann kommt zum ersten Mal die Stoppuhr zum Einsatz: Auf einem Handlingkurs müssen möglichst konstante Zeiten gefahren werden. Ehe es auf einem Rundkurs richtig zur Sache geht. Hier kommt es auf Schnelligkeit an. Am Ende des Tages ist dann wieder Manuel Reuter gefragt. Mit seinen Jury-Kollegen schaut er sich die Datenaufzeichnungen des gesamten Tages an. Und vergleicht Lernbereitschaft, Teamfähigkeit und Disziplin der einzelnen Fahrerinnen und Fahrer, bevor er die 100 besten für die nächste Runde nominiert.24h_astra.jpg Bis zum großen Auftritt beim 24-Stunden-Rennen 2008 – in einem extra dafür vorbereiteten Opel-Astra-OPC-Tourenwagen – wird nach Dudenhofen noch zweimal gesiebt: Auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings wird sich entscheiden, wer die besten 20 Kandidaten sind. Danach geht es erstmals auf die 20,8 Kilometer lange Nordschleife, den späteren Schauplatz des Langstrecken-Klassikers. Dort werden die acht Finalisten gekürt, das spätere Fahrerteam. Auf sie warten mehrere Vorbereitungsrennen sowie ein Fitness- und Ernährungsprogramm. Aber bis dahin ist es noch ein langer, spannender Weg. Den autobild.de Schritt für Schritt begleitet.

Vorgeschmack? Manuel Reuter mit dem Astra OPC auf der Nordschleife