Archiv für die Kategorie 'Reuters Top-Spots'

 

Teil 4: Die Konstitution

Mittwoch, 15. Juli 2009 um 19:58 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Jochen Knecht

bild-1.pngWer beim 24-Stunden-Rennen als Fahrer antritt, sollte topfit, entspannt und ausgeschlafen sein. Auf keinen Fall sollten Piloten schon gestresst am Ring ankommen. Denn Hektik entsteht vor Ort schon genug: Alles ist überfüllt, in Fahrerlager und Boxengasse laufen sehr viele Menschen umher. Da muss man einfach cool bleiben und sich ganz auf seinen Job konzentrieren. Der besteht nämlich nicht nur aus dem Rennen selbst. Schon am Donnerstag finden freies Training und das erste Zeittraining in die Dunkelheit hinein statt. Seine Kräfte muss sich ein Fahrer also gut einteilen, um sich auf den Punkt konzentrieren zu können.

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Teil 3: Der Fahrerwechsel

Donnerstag, 25. Juni 2009 um 17:35 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Jochen Knecht

opcwechsel.jpgWenn rund 200 Autos an einem Rennen teilnehmen, wird es ganz schön eng in der Boxengasse. Die Mechaniker müssen den Fahrer dann kurzfristig auf einen freien Platz vor der Box einweisen. Während die Boxencrew tankt, Reifen tauscht und die Technik überprüft, wechselt auch der Fahrer nach maximal zwei Stunden hinter dem Steuer. So ein Wechsel darf nicht erst am Samstag geübt werden! Am besten ist, ihn schon in Ruhe am Teamsitz vor der Anreise zu proben.

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Teil 2: Die Nacht

Donnerstag, 25. Juni 2009 um 17:33 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Jochen Knecht

opcnacht.jpgIn der Dunkelheit zu fahren, ist eine individuell sehr verschieden beliebte Angelegenheit. Manche Piloten lieben es. Die knallen dann ähnliche Rundenzeiten wie tagsüber hin. Oder sind durch kühlere Temperaturen, mehr Sauerstoff in der Luft und damit etwas mehr Motorleistung sogar noch schneller. Auf der Nordschleife ist es allerdings nur in wenigen Streckenabschnitten wirklich komplett dunkel. Die zahlreichen Fans entlang der Strecke sorgen mit ihren Lagerfeuern, Grills und Beleuchtungen auch für helle Bereiche. Sogar die Gerüche nimmt man im Auto wahr, gerade die der Grills. Das kann zur Orientierung helfen. Manche Fahrer lenkt das allerdings auch ab.

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Sieben Knackpunkte

Mittwoch, 27. Mai 2009 um 16:02 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Jochen Knecht

manuel_reuter.jpgDas Rennen zweimal rund um die Uhr auf der berühmt-berüchtigten Nordschleife fordert nicht nur die Autos, sondern vor allem Fahrer und Team. Die Knackpunkte und worauf es ankommt erklärt Manuel Reuter, Chef des OPC Race Camp und Gesamtsieger im Jahr 2003 im Opel Astra V8 Coupé aus der DTM. Von seinem Charme hat das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring seit seiner Premiere 1970 bis heute nichts verloren. Wenn die Sonne über der Eifel untergeht, machen die Fans mit ihren Lagerfeuern, Grills und Partys entlang der 25,359 Kilometer langen Strecke die Nacht zum Tag. Doch für die Fahrer und Teams ist das Rennen weitaus stressiger. Ex-DTM-Pilot Manuel Reuter (47) weiß, worauf es ankommt: 2003 fuhr er selbst am Steuer eines modifizierten Opel Astra V8 Coupé zum Gesamtsieg, trat im letzten Jahr erstmals als Teamchef des OPC Race Camp auf. Er hat sieben Knackpunkte unter die Lupe genommen, auf die es beim Rennen zweimal rund um die Uhr ankommt.
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Teil 1: Die Strecke

Mittwoch, 27. Mai 2009 um 15:03 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Jochen Knecht

nurburgring_24h.jpgDas 24-Stunden-Rennen findet auf einer Kombination der 1984 gebauten modernen Grand-Prix-Strecke (ohne Mercedes-Arena, Abkürzung: Castrol-S) und der seit 1927 bestehenden Nordschleife statt. Damit ergibt sich eine Gesamtlänge von 25,359 Kilometern. Entscheidende Abschnitte:
1. Hatzenbach: sehr schnelle Bergab-Rechts. Tempo beim Einlenken muss stimmen.
2. Quiddelbacher Höhe: Vor der Kuppe links fahren, sonst klappt die Rechts danach nicht.
3. Adenauer Forst: Tückische, weil enge Schikane nach Vollgas-Abschnitt.
4. Karussell: Wer falsch in die Steilkurve einbiegt, beschädigt den Unterboden.
5. Döttinger Höhe: Hohe Tempounterschiede, unbedingt die Spur halten, sonst knallt´s.