Erfolgreicher 24-Stunden-Test in Monteblanco

OPC Blog 24-Stunden-Test in Monteblanco

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Nach ihren erfolgreichen Feuertaufen bei der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bleibt den zehn Mitgliedern des Teams OPC Race Camp für das 24-Stunden-Rennen 2010 nicht viel Ruhezeit. In der dritten Januarwoche absolvierten sie ein Winter-Fitnesscamp im österreichischen Saalfelden, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.
Der Test im Salzburger Land umfasste ein breites Spektrum, das alle Elemente für erfolgreichen Motorsport abdeckte: Kraft und Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit sowie Konzentration, psychische Stabilität und auch Teamgeist. Zudem standen Wintersportdisziplinen wie Schneewandern, Langlauf, Biathlon, Alpinski und Eiskarting auf dem Trainingsprogramm; abgerundet wurden die Aktivitäten durch umfangreiche Leistungsdiagnostik. » weiterlesen
Das “24-Stunden-Rennen” auf dem Nürburgring im Mai 2010 rückt immer näher. Und für die zehn besten OPC Race Camp-Teilnehmer – eine Frau und neun Männer – stehen nach diversen Qualifikationsstufen, Ausbildungs- und Trainingseinheiten im Oktober erste Bewährungsproben in der Rennrealität auf dem Plan. Bei drei Einsätzen in der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft (VLN) kann das frisch gebackene Team das bisher Gelernte auf der Nordschleife unter Wettkampfbedingungen umsetzen und sich dadurch für einen Stammplatz in einem Renn-Astra empfehlen. » weiterlesen
Die Mannschaft der zweiten Staffel des weltweit einzigartigen Rennfahrercastings OPC Race Camp ist jetzt komplett, doch die größten Herausforderungen stehen den zehn Kandidaten erst noch bevor: Die Vorbereitung auf eines der härtesten Rennen der Welt – die 24 Stunden auf dem Nürburgring. Nachdem sich auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings sechs Kandidaten direkt und vier weitere nach einem Boot Camp-”Recall” im österreichischen Saalfelden qualifiziert haben, dürfen sie sich schon jetzt als Sieger fühlen. Immerhin sind sie die besten von über 22.000 Bewerbern respektive 750 Kandidaten, die bei Race Camp-Chef Manuel Reuter und Opel-Markenbotschafter Jockel Winkelhock “vorfahren” durften. Alle zehn Finalisten haben inzwischen im Driving Center Baden ihren A-Lizenz-Rennfahrerlehrgang erfolgreich absolviert.
Jetzt trennt sich im Rennfahrercasting OPC Race Camp die Spreu vom Weizen: Am Ende des Boot Camps (3.-5.8. in Saalfelden/Österreich) werden von den acht Rennfahreraspiranten nur noch vier übrig bleiben, die dann das Opel-Team für das 24-Stunden-Rennen 2010 auf dem Nürburgring komplettieren. Unter der Leitung von OPC Race Camp-Chef Manuel Reuter und Opel-Markenbotschafter Jockel Winkelhock müssen die acht Kandidaten ein anspruchsvolles und spannendes Trainingsprogramm absolvieren. “Wir werden testen, wie die Teilnehmer auf extreme körperliche Belastung und Schlafmangel reagieren, also die Situation eines 24-Stunden-Rennens simulieren”, erläutert Reuter. » weiterlesen
Die Spuren des letzten Wochenendes sind noch zu sehen. Abgeklebte Boxenbereiche, breite Gummistriche auf dem Asphalt. Und auch die Namen berühmter Rennteams hängen hoch über den breiten Boxentoren. Die Formel 1 war am Nürburgring. Doch das scheint die 21 Teilnehmer der vierten OPC-Race-Camp-Stufe genauso wenig zu interessieren wie die rasselnden Testläufe der schnellsten Achterbahn der Welt auf der anderen Seite der Start-Ziel-Geraden. Nachdem sich die Gewinner der zweiten Race-Camp-Stufe in der Woche zuvor einem intensiven Fitness-Check unterzogen haben und ein Teilnehmer aufgrund mangelnder Kondition seine Koffer packen musste, zählt jetzt drei Tage lang nichts anderes als die eigene Performance auf der Rennstrecke.
Nach dem ersten Casting-Level mit 750 Kandidaten im Opel-Testzentrum in Dudenhofen, verschärften Übungseinheiten bei Level 2 mit den besten 70 auf dem Testareal im Rheinland-Pfälzischen Pferdsfeld sowie einem umfassenden Fitnesstest im Fürther Leistungszentrum von Dr. Müller-Hörner (Level 3) müssen sich die Top-22-Kandidaten nun nochmals erhöhtem Wettbewerbsdruck aussetzen: Auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings steht mit Level 4 eine weitere Castingstufe auf dem Plan – und die werden nur 12 der 22 Teilnehmer überstehen.
Der Tag war aus Wettersicht sehr gut. Nachmittags dann teilweise recht warm, aber besser als nass
Die einzelnen Herausforderungen waren super aufgezogen! Nachdem die 35Teilnehmer in 2 Gruppen aufgeteilt wurden gings erstmal ans Drehen. Aber nicht am Lenkrad sondern fürs TV. Als dann alles im Kasten war gings ab auf die Strecke. In meiner Gruppe war zuerst das Kennenlernen der Challenge-Strecke angesagt. Ein pfeilschneller Kurs, vereinzelt mit Pylonen abgesteckt auf und neben der Rollbahn. Vmax war mit dem Serien Astra so etwa bei 160 km/h. Und da war alles dabei, das mein Herz erfreute: Lange Gerade, Haarnadelkurve, Schikanen und eine irrwitzig schnelle Lastwechsel-Kurve mit anschliessendem Bremspunkt. SEHR vergleichbar mit dem ungebremster links-rechts Spurwechseln aus L1! Wenn man dabei das Auto nicht im Griff gehabt hätte, wäre der Bremspunkt im Eimer gewesen und die anschliessende 180Grad links sowieso ein Ding der Unmöglichkeit Jaja, sowas braucht man also nie im Leben so ne Spurwechsel-Übung.
Wir waren schön mit Guidefahren beschäftigt und dann hatte jeder ein paar Runden zum Trainiren. Alleine natürlich Denn auf dieser Strecke kam am Nachmittag der Käfig-Astra zum Einsatz um wieder auf Zeitenjagd zu gehen. Allerding diesesmal mit Superweichen Slicks und Rennfahrwerk als Neuerung. Haftung ohne Ende sag ich euch *gg*
Als das Training zu Ende war gings zum Eingangsgebäude zurück. Mittagessen war angesagt. Ich liebe das Catering bei den Racecamp Tagen. Samy, der Oberküchenchef hat uns schon bei der ersten Race Camp Ausgabe bestens versorgt. Und wenn ich an das 24h Rennen zurückdenke…….. Naja, mein “Leistungsgewicht” kommt nicht von ungefähr ;-)
Der Nachmittag gestalltete sich dann doch ein wenig anders als geplant. Die TV Aufnahmen haben unheimlich viel zeit in Anspruch genommen. Mehr als irgend jemand erwartet hätte.
Die Sendungen, diese werden vorraussichtlich ab Dezember auf DSF starten, sind jede überzogene Minute wert. Die Qualität ist ausgezeichnet, der witzige Aspekt fehlt ebenso wenig wie die umfangreichen Informationen.
Wir hatten vor der Zeitenjagt noch eine andere Aufgabe zu erfüllen: Das “Race of Champions”: 2 Teilnehmer fahren gleichzeitig gegen die Uhr. Ein Mordsspass!
Die Streckenführung war sehr einfach: Man stelle sich ein Rechteck vor. Gefahren wird gegen den Uhrzeigersin. Auf der oberen und unteren Geraden ist jeweils eine Schikane bevor man in die 180Grad Linkskurve bog. Gestartet wurde in gleicher Fahrtrichtung , man stand sich jedoch gegenüber. Gesammtfahrzeit für 3 Runden: Der beste 48:03 (ich hatte ne 48:05 *grrr*) und die nicht mehr ganz so schnellen kamen auf 52-53 Sekunden.
Da die TV Produktion so viel Verzug verursachte, durften 10 von uns, mich eingeschlossen, eine weitere Nacht im Hotel verbringen und dann eben heute morgen ran Trotzdem wir 10 nicht mehr fahren konnten, aus Zeitgründen da ab 22Uhr auf dem ehemaligem NATO-Flughafen keine Tests und Bewerbe gefahren werden dürfen, ging ich gestern Abend gemeinsam mit den meisten anderen Teilnehmern erst um Mitternacht beim Haupttor raus.
Heute morgen hatte ich mir selber ein Ei gelegt. Nicht nur, dass ich die Rennbremse am Käfig-Astra deutlichst überschätzt habe und mit dieser nicht klar kam, hab ich mir in der Einführungsrunde in einer der 3 Schikanen eine Pylone in die Ideallinie gelegt. Drüberfahren will ich nicht. ich will ja weder eine Pylone noch am Unterboden was kaputt machen. Auch wenn Manuel es schon des öfteren gesagt hat:” Wenn das Teil im Weg liegt macht euch nix draus”! Ich fahr da trotzdem nicht mit 100 Sachen drüber. Hat mich, gemeinsam mit der Bremse und einer leichten Unkonzentriertheit pro Runde eine Sekunde gekostet. Aber das empfinde ich jetzt nicht unbedingt als eine Niederlage. Viele Teilnehmer von den 750 gesichteten empfanden so eine Entscheidung wie einen persönlichen Angriff. Manche konnten auch mit der Kritik überhaupt nicht umgehen. Aber sind wir uns mal ehrlich, wer von den 22.500 Bewerbern ist ein Sebastian Vettel. Ein Michael Schumacher oder gar Ayrton Senna? Ich sehe das anders. Wir 35 andere hatten wieder einen Tag lang die Gelegenheit, die Astra OPC am Limit bewegen zu dürfen, eine Race of Champion Competition auszutragen und hey, wer hat schonmal die Gelegenheit einen richtigen Rennwagen um die Strecke zu jagen? Achja, und das Catering…….
Bis denne ;-)
Auch in der zweiten Staffel des OPC Race Camp haben alle Kandidaten den gleichen Traum: die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2010. In der ersten Runde zeigten 750 Teilnehmer, was sie können. » weiterlesen
Hallo Freunde des gepflegten Motorsports,
tut mir leid, dass mein Rennbericht wieder so lange auf sich warten lies, aber ich hab momentan neben
meiner Tätigkeit hier für euch unmengen an Arbeit mit anderen Projekten ;-)
Vor allem aber, musste ich dieses geniale Erlebniss vom vergangenen Samstag verarbeiten!!
SOWAS hab ich ja noch nie erlebt. Nichts auch nur vergleichbares als die VLN.
Ein derart riesiges Starterfeld, diese nähe zum Publikum und dieses wahnwitzige Startprozedere!!!
Ich bin ja von “meinem” Salzburgring einiges an Rennen gewohnt, wenn aber 3x 70 hochkarätige Rennfahrzeuge
von der OPEL Lounge aus die Startzielgerade runterdübeln, zu viert/fünft nebeneinander auf die erste Kurve zufliegen, jungejunge….
Aber alles von Anfang an: Ich blieb nach dem Testtag vom Montag gleich in der Eifel. Einen kleinen Abstecher ins Werk nach Rüsselsheim und Tags drauf ein Karttest in Frankreich ging sich gerade noch aus. (Bericht dazu folgt demnächst)
Am Freitag war ja schon Training angesagt. Die Kissling-Jungs brachten wieder 2 perfekt vorbereitete Rennastra und den etwas benachteiligten Käfig Astra an die Strecke mit (warum der Käfigastra anstelle eines 3ten Rennastra vor Ort war will ich nicht nochmal näher kommentieren, gell PETER *gg*)
Das Training war für alle eine interesannte Erfahrung, genauso wie das am Samstag vormittag gefahrene Quali. 3. und 4. Platz in unserer Gruppe war für die 2 Renner locker drin.
Das Rennen selber war einfach nur, ich weis das sagt man nicht: Hammergeil!!
Mal abgesehen von erneut vielen Unfällen waren das sehr spannende 4 Stunden. Nicht nur für mich, auch für die Instruktoren
und dem Chef am OPC Komandostand, Gerry Diel. Ich bin während der 4h in der Boxenanlage herumgedüst wie ein (Achtung, Österreichisch!!!) Aufgeschrecktes Hühnchen. Leider kam der Startfahrer des 3. platzierten Astra, Martin Karlhofer, nach der ersten Runde mit einem Fahrwerkschaden an die Box. Die Reparatur der gebrochenen Zugstange und check des restlichen Fahrzeuges dauerte etwa 15minuten. Martin konnte dann mit etwa 1,5 Runden Rückstand das Rennen erneut aufnehmen. Der andere Astra, pilotiert vom Kurt Wenger spulte derweil an gesicherter 3ter Stelle seine 8 Runden ab (sind etwa 1h15 bis 1h20 Fahrzeit) Aber auch er hatte seine Schrecksekunde in Runde 3: Sascha Bert, unser Instruktor, war ja, wie beim 24er auch, mit der Zackspeed Viper unterwegs. Sein souveränes Qualifying (Pole mit einer Zeit von 8:16!!!) nutzte ihm nicht viel, da sein Kollege bei gelben Flaggen ein wenig zu schnell unterwegs war und sie fürs Rennen um 10 Plätze zurückgestellt wurden. Diese 10 Plätze wollte Sascha natürlich wieder zurückerkämpfen, was ihm grandios gelang. Leider stand ihm dabei der Schweizer Kurt Wenger im Weg. Kurt hat ihn, bedingt durch ein Missverständniss der Blauen Flagge, schlichtweg übersehen und kollidierte beim einlenken Eingangs “Galgenkopf” mit Saschas Viper. Sie trafen sich am Scheitelpunkt und Sascha drängte Kurt auf die Wiese, da er vermutlich auch von Kurtis Vorhaben überrascht war ;-) Beide hatten lediglich Lack ausgetauscht und keinen Schaden davon getragen.
Die 2 Piloten im Käfigastra, Christian Bollrath und Peter Pangert (aka Beulendoktor2, wie er von der Kissling Truppe scherzhaft genannt wird) kämpften sichtlich mit dem benachteiligten Auto. Aber ich habe es ihnen angesehen, dass es trotzdem Spass machte. Vor allem: Sie haben wieder viele wertvolle Kilometer im VLN Verkehr abspulen können. Und genau darum ging es Manuel und seinem Team:
Zurechtfinden im Verkehr, Kilometer sammeln im Rennastra und einfach nur durchkommen. Keine Platzierung oder Rundenzeit interessierten. Wie Manuel und Jockel immer predigen: Ein 24h Rennen dauert 24h. Da nützt es nichts wenn man in der Klasse die schnellste Rennrunde fährt, Materialmordend und mit hohem Risiko, wenn man nach 23h und 59min. Ausfällt. Da heisst es dann nur: Racecamp gescheitert!! Und keinen Interessierts wie gut eine Zeit war ;-)
Ich persönlich kann ihn kaum erwarten, den 21.5.08. Dem Mittwoch wo ich gemeinsam mit meiner Freundin das vorerst letzte mal in die Eifel aufbreche. Das Rahmenprogramm ist ja schon alleine eine Reise wert! Driftchallenge auf der Nordschleife, Formel Rennen, GT Rennen, die Stimmung um den Ring, die Würstelbrater im Brünnchen, das Racecamp Dorf und natürlich das Ziel der 8 Racer. Dem Ziel, das Manuel seit Anfang letzten Jahres vor Augen hat. Eines DER 5 TOP Rennen auf dieser Welt.
Dem 24h Rennen 2008 auf der Nordschleife……………
Liebe Grüsse
Christian Ebner
PS.: Habe 64 Interviews gemacht. Muss diese schneiden und dann mache ich im Bericht ein Update und fürge sie ein, gebt mir noch ein paar Tage Zeit ;-)