Der Astra OPC Cup

Mittwoch, 26. Juni 2013 um 17:35 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Brauer

Opel Astra OPC Cup FrontObwohl Hobby-Rennfahrer schon seit fast 4 Jahren auf einen Nachfolger warten, wird es wohl auch dieses Jahr kein OPC Race Camp geben. Bei dem zuletzt 2009 ausgetragenen Event zur Nachwuchsförderung wurden wie in einer Casting-Show acht Fahrer aus 22.500 Online-Bewerbern ausgewählt, die am 24h-Rennen auf dem Nürburgring teilnehmen durften. Über die letzten Jahre hinweg konnten die Rüsselsheimer jedoch keine nennenswerten Erfolge im Rennsport erzielen und erreichten im VLN 2011 nur Gesamtplatz 59. Mit dem neuen Astra OPC Cup scheint Opel sein großes Comeback zu planen.

Opel setzt auf Kundensport

Der Astra OPC Cup ist keine neue Rennserie, sondern ein Kundensport-Fahrzeug das von Opel in Zusammenarbeit mit Nürburgring-Spezialisten und Kissling Motorsport entwickelt und gebaut wurde und optimal auf die VLN-Meisterschaft abgestimmt ist. Man orientierte sich dabei an den Wunschvorstellungen der Privatfahrer: Viel Leistung für wenig Geld.

Das Ergebnis ist der neue Astra OPC Cup, ein für die Rennstrecke optimierter Opel mit Zwei-Liter-Turbomotor, der eine Kraft von 300 PS in der Sportversion leistet. Hinzu kommen mit beispielsweise dem Display-Loggersystem zur Datenaufzeichnung einige High-End Elektronik Komponenten, eine Leichtbaukarosserie mit Carbonteilen, sowie ein verstellbares Sportfahrwerk und optimierte Sportsitze.

Neues Konzept und Markenpokal

Opel Astra OPC Cup SeiteOpel will durch Service punkten und steht den Teams mit einem einheitlichen Erscheinungsbild, technischer und organisatorischen Unterstützung, sowie Ersatzteilen zu fairen Preise zur Seite. Geplant ist, dass die Kundensport-Fahrzeuge an allen 10 Läufen der VLN-Saison antreten und dabei zusätzlich einen Cup ausfahren. Dieser unter den Astra OPC Cup Fahrern stattfindende Wettbewerb soll den Teams durch die Ausschüttung von Prämien und Preisgeldern einen weiteren Anreiz bieten. Die Rüsselsheimer setzen mit ihrem Engagement ganz klar auf eine längerfristige Förderung der Nachwuchs-Rennfahrer.

Alle 20 Fahrzeuge waren nach wenigen Tagen verkauft und die Teams konnten diese bereits am Nürburgring begutachten. Wir sind gespannt was die kommende Saison bietet.

Fotos: ampnet

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