Archiv für Dezember 2009

 

Vom Opel Ascona B zum Astra OPC Race Camp

Freitag, 4. Dezember 2009 um 15:51 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Jochen Knecht
Alter vor Schönheit: Obwohl der Ascona hier voranfährt, würde der moderne Astra OPC in seiner Serienausstattung ihn schon nach kurzer Zeit überrunden.

Alter vor Schönheit: Obwohl der Ascona hier voranfährt, würde der moderne Astra OPC in seiner Serienausstattung ihn schon nach kurzer Zeit überrunden.

30 Jahre ist es her, dass ein Opel Ascona B im Gruppe 2-Trim nicht nur in die Herzen von Opel-Anhängern und Motorsportfans, sondern gleich in die Ahnenreihe automobiler Sportlegenden driftete. Zielsicher dirigiert von Joachim („Jochi“) Kleint und Co-Pilot Gunter Wanger, hatte sich der 186 PS starke, nach dem Spezial-Tourenwagen-Reglement aufgebaute Bolide den Gesamtsieg in der Rallye-Europameisterschaft 1979 für das Opel-Euro-Händler-Team (OEHT) gesichert. Vom Siegerpodest aus fuhr er auf direktem Weg in die historische Sammlung der Adam Opel GmbH. Ein würdiger Nachfolger, der Ascona 400, mit dem Walter Röhrl und Jochen Berger 1982 erstmals die Rallye-Weltmeisterschaft gewannen, stand schon bereit. Alter vor Schönheit: Obwohl der Ascona hier voranfährt, würde der moderne Astra OPC in seiner Serienausstattung ihn schon nach kurzer Zeit überrunden.

Als technische Basis für die hochkarätige Gruppe 2-Driftmaschine fungierte der beim Opel-Partner Irmscher Automobilbau gefertigte, ausschließlich in den Opel-Farben Gelb und Weiß lackierte Ascona i2000, von dem gemäß Motorsport-Homologationsbestimmung innerhalb eines Jahres 5.000 Einheiten produziert wurden. Der für den Breitensport konzipierte i2000 war seinerseits von der zweitürigen Serienversion Ascona B 2.0/SR abgeleitet – „gebaut für sportlich besonders engagierte Fahrer, die sich über den normalen Fahrbetrieb hinaus die Möglichkeit offenhalten, an Rallyewettbewerben teilzunehmen.“ » weiterlesen