“Boot Camp”: Die Fitness entscheidet

Montag, 10. August 2009 um 19:28 Uhr » add this page to Mister Wong
Geschrieben von Jochen Knecht

bootcamp.jpgJetzt trennt sich im Rennfahrercasting OPC Race Camp die Spreu vom Weizen: Am Ende des Boot Camps (3.-5.8. in Saalfelden/Österreich) werden von den acht Rennfahreraspiranten nur noch vier übrig bleiben, die dann das Opel-Team für das 24-Stunden-Rennen 2010 auf dem Nürburgring komplettieren. Unter der Leitung von OPC Race Camp-Chef Manuel Reuter und Opel-Markenbotschafter Jockel Winkelhock müssen die acht Kandidaten ein anspruchsvolles und spannendes Trainingsprogramm absolvieren. “Wir werden testen, wie die Teilnehmer auf extreme körperliche Belastung und Schlafmangel reagieren, also die Situation eines 24-Stunden-Rennens simulieren”, erläutert Reuter. “Kondition, Reaktionsschnelligkeit und Disziplin sind Grundvoraussetzungen für die Karriere als Sportler” legt Manuel Reuter die Messlatte für die jungen Rennfahrertalente hoch, “wenn psychische Stabilität und taktisches Gespür dazu kommen, könnten daraus hervorragende Rennfahrer werden.” Erfahrene Sportler kümmern sich vor Ort um die Kandidaten: Professionelle medizinische Betreuung übernimmt der prominente Sportmediziner Dr. Rainer Müller-Hörner – ehemals Europa- und Vizeweltmeister im Triathlon sowie Drittplatzierter beim legendären “Ironman” von Hawaii. Um das leibliche Wohl kümmert sich der Ernährungsspezialist Zibi Szlufcik, mehrfacher Welt- und Europameister im Wintertriathlon und Absolvent der Trainerakademie der Sporthochschule Köln. Sechs Kandidaten, darunter eine Frau, haben sich schon für die Nordschleife qualifiziert. Sie überzeugten die Jury bei Ihrem ersten Rennstreckenauftritt im Rahmen der vorherigen Castingstufe auf dem Nürburgring-Grand-Prix-Kurs (14.-16.7.) so nachhaltig, dass sie das Boot Camp überspringen dürfen.

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