Archiv für Juni 2009

 

Level 2: Entscheidung am Limit

Donnerstag, 25. Juni 2009 um 18:01 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Jochen Knecht

start.jpgDie ersten 30 Konkurrenten hatten die Teilnehmer der zweiten OPC-Race-Camp-Runde schon besiegt, bevor sie überhaupt am Opel-Testgelände in Pferdsfeld angekommen waren. Dort sollten eigentlich 100 Kandidaten die zweite Stufe des Rennfahrer-Castings bestreiten. Doch anders, als es das Instruktorenteam rund um Race-Camp-Gründer Manuel Reuter gedacht hatte, qualifizierten sich in der ersten Runde des Race Camps nicht 100, sondern nur 70 Teilnehmer für die nächste Stufe. Mehr konnten den hohen Ansprüchen einfach nicht gerecht werden. Dass eben diese Ansprüche in Stufe zwei des Race Camps nochmals ein Stück höher liegen, bekommen die 35 Kandidaten der heutigen Gruppe seit den frühen Morgenstunden zu spüren.

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Teil 3: Der Fahrerwechsel

Donnerstag, 25. Juni 2009 um 17:35 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Jochen Knecht

opcwechsel.jpgWenn rund 200 Autos an einem Rennen teilnehmen, wird es ganz schön eng in der Boxengasse. Die Mechaniker müssen den Fahrer dann kurzfristig auf einen freien Platz vor der Box einweisen. Während die Boxencrew tankt, Reifen tauscht und die Technik überprüft, wechselt auch der Fahrer nach maximal zwei Stunden hinter dem Steuer. So ein Wechsel darf nicht erst am Samstag geübt werden! Am besten ist, ihn schon in Ruhe am Teamsitz vor der Anreise zu proben.

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Teil 2: Die Nacht

Donnerstag, 25. Juni 2009 um 17:33 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Jochen Knecht

opcnacht.jpgIn der Dunkelheit zu fahren, ist eine individuell sehr verschieden beliebte Angelegenheit. Manche Piloten lieben es. Die knallen dann ähnliche Rundenzeiten wie tagsüber hin. Oder sind durch kühlere Temperaturen, mehr Sauerstoff in der Luft und damit etwas mehr Motorleistung sogar noch schneller. Auf der Nordschleife ist es allerdings nur in wenigen Streckenabschnitten wirklich komplett dunkel. Die zahlreichen Fans entlang der Strecke sorgen mit ihren Lagerfeuern, Grills und Beleuchtungen auch für helle Bereiche. Sogar die Gerüche nimmt man im Auto wahr, gerade die der Grills. Das kann zur Orientierung helfen. Manche Fahrer lenkt das allerdings auch ab.

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Interviews aus Pferdsfeld (Level 2)

Mittwoch, 24. Juni 2009 um 18:44 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Christian E.

Natürlich habe ich in Pferdsfeld nicht nur die OPC´s gequält mit meinem Fahrkönnen (oder -nichtkönnen, das weis ich noch nicht)
sondern 5 nette Interviews mit den Instruktoren aufgenommen.
Allen voran mal ein seltener Gast bei den Ausscheidungen: stefan-kissling.mp3

Und die Instruktoren selbst hatten auch so einiges zu sagen. Dabei beginne ich mit Astrid Waldmann. Waldmann? Das sagt einem Motorradfan doch was. Richtig, Astrid ist mit Ralf Waldmann verheiratet. Er hat in der Motorrad-Szene 20 GP gewonnen, stand insgesammt 50 mal am Podium und ist unter den Fans eine Legende. Aber Astrid steht ihm in nichts nach. Nur dass sie 4 Räder bevorzugt. Ihre Laufbahn erklärt sie im Interview natürlich auch: astrid.mp3

Zum Abschluss noch die „üblichen Verdächtigen“ in chronologischer Reihenfolge ;-)

klaus.mp3 , felix.mp3 , jockl.mp3

Viel Spass beim hören!

Chris

 
 

Level 2, schon wieder vorbei

Sonntag, 21. Juni 2009 um 11:43 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Christian E.

Der Tag war aus Wettersicht sehr gut. Nachmittags dann teilweise recht warm, aber besser als nass

Die einzelnen Herausforderungen waren super aufgezogen! Nachdem die 35Teilnehmer in 2 Gruppen aufgeteilt wurden gings erstmal ans Drehen. Aber nicht am Lenkrad sondern fürs TV. Als dann alles im Kasten war gings ab auf die Strecke. In meiner Gruppe war zuerst das Kennenlernen der Challenge-Strecke angesagt. Ein pfeilschneller Kurs, vereinzelt mit Pylonen abgesteckt auf und neben der Rollbahn. Vmax war mit dem Serien Astra so etwa bei 160 km/h. Und da war alles dabei, das mein Herz erfreute: Lange Gerade, Haarnadelkurve, Schikanen und eine irrwitzig schnelle Lastwechsel-Kurve mit anschliessendem Bremspunkt. SEHR vergleichbar mit dem ungebremster links-rechts Spurwechseln aus L1! Wenn man dabei das Auto nicht im Griff gehabt hätte, wäre der Bremspunkt im Eimer gewesen und die anschliessende 180Grad links sowieso ein Ding der Unmöglichkeit Jaja, sowas braucht man also nie im Leben so ne Spurwechsel-Übung.

Wir waren schön mit Guidefahren beschäftigt und dann hatte jeder ein paar Runden zum Trainiren. Alleine natürlich Denn auf dieser Strecke kam am Nachmittag der Käfig-Astra zum Einsatz um wieder auf Zeitenjagd zu gehen. Allerding diesesmal mit Superweichen Slicks und Rennfahrwerk als Neuerung. Haftung ohne Ende sag ich euch *gg*

Als das Training zu Ende war gings zum Eingangsgebäude zurück. Mittagessen war angesagt. Ich liebe das Catering bei den Racecamp Tagen. Samy, der Oberküchenchef hat uns schon bei der ersten Race Camp Ausgabe bestens versorgt. Und wenn ich an das 24h Rennen zurückdenke…….. Naja, mein „Leistungsgewicht“ kommt nicht von ungefähr ;-)

Der Nachmittag gestalltete sich dann doch ein wenig anders als geplant. Die TV Aufnahmen haben unheimlich viel zeit in Anspruch genommen. Mehr als irgend jemand erwartet hätte.
Die Sendungen, diese werden vorraussichtlich ab Dezember auf DSF starten, sind jede überzogene Minute wert. Die Qualität ist ausgezeichnet, der witzige Aspekt fehlt ebenso wenig wie die umfangreichen Informationen.

Wir hatten vor der Zeitenjagt noch eine andere Aufgabe zu erfüllen: Das „Race of Champions“: 2 Teilnehmer fahren gleichzeitig gegen die Uhr. Ein Mordsspass!
Die Streckenführung war sehr einfach: Man stelle sich ein Rechteck vor. Gefahren wird gegen den Uhrzeigersin. Auf der oberen und unteren Geraden ist jeweils eine Schikane bevor man in die 180Grad Linkskurve bog. Gestartet wurde in gleicher Fahrtrichtung , man stand sich jedoch gegenüber. Gesammtfahrzeit für 3 Runden: Der beste 48:03 (ich hatte ne 48:05 *grrr*) und die nicht mehr ganz so schnellen kamen auf 52-53 Sekunden.

Da die TV Produktion so viel Verzug verursachte, durften 10 von uns, mich eingeschlossen, eine weitere Nacht im Hotel verbringen und dann eben heute morgen ran Trotzdem wir 10 nicht mehr fahren konnten, aus Zeitgründen da ab 22Uhr auf dem ehemaligem NATO-Flughafen keine Tests und Bewerbe gefahren werden dürfen, ging ich gestern Abend gemeinsam mit den meisten anderen Teilnehmern erst um Mitternacht beim Haupttor raus.

Heute morgen hatte ich mir selber ein Ei gelegt. Nicht nur, dass ich die Rennbremse am Käfig-Astra deutlichst überschätzt habe und mit dieser nicht klar kam, hab ich mir in der Einführungsrunde in einer der 3 Schikanen eine Pylone in die Ideallinie gelegt. Drüberfahren will ich nicht. ich will ja weder eine Pylone noch am Unterboden was kaputt machen. Auch wenn Manuel es schon des öfteren gesagt hat:“ Wenn das Teil im Weg liegt macht euch nix draus“! Ich fahr da trotzdem nicht mit 100 Sachen drüber. Hat mich, gemeinsam mit der Bremse und einer leichten Unkonzentriertheit pro Runde eine Sekunde gekostet. Aber das empfinde ich jetzt nicht unbedingt als eine Niederlage. Viele Teilnehmer von den 750 gesichteten empfanden so eine Entscheidung wie einen persönlichen Angriff. Manche konnten auch mit der Kritik überhaupt nicht umgehen. Aber sind wir uns mal ehrlich, wer von den 22.500 Bewerbern ist ein Sebastian Vettel. Ein Michael Schumacher oder gar Ayrton Senna? Ich sehe das anders. Wir 35 andere hatten wieder einen Tag lang die Gelegenheit, die Astra OPC am Limit bewegen zu dürfen, eine Race of Champion Competition auszutragen und hey, wer hat schonmal die Gelegenheit einen richtigen Rennwagen um die Strecke zu jagen? Achja, und das Catering…….

Bis denne ;-)