Die Suche hat begonnen

Montag, 11. Mai 2009 um 14:28 Uhr » add this page to Mister Wong
Geschrieben von Jochen Knecht

opc.jpgAuch in der zweiten Staffel des OPC Race Camp haben alle Kandidaten den gleichen Traum: die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2010. In der ersten Runde zeigten 750 Teilnehmer, was sie können.

Plötzlich ist die Hoffnung aus seinen Augen verschwunden. Klaus Gerek (26) zuckt kurz zusammen, macht sich dann wieder gerade. Sein Traum von der Rennfahrerkarriere ist vorbei. Die zweite Staffel des OPC Race Camp ist für den jungen Studenten noch vor dem Beenden der ersten Runde vorbei. Den Grund bekommt er von dem Instruktorenteam rund um die Race-Camp-Chefs Manuel Reuter und “Jockel” Winkelhock präsentiert: “Du warst in jedem deiner drei Slalomdurchgänge viel zu schnell unterwegs, hast einfach zu viele Pylonen abgeräumt.” Der Kürnbacher nimmt es hin, muss er ja auch. Schließlich handelt es sich bei den sechs Instruktoren um echte Profis, die genau wissen, was sie tun. Als Beweis dient die erste Staffel des Race Camp, die genau vor zwei Jahren auch auf dem Opel-Testgelände in Dudenhofen begann. Aus über 18.500 Bewerbern wurden damals in mehreren Race-Camp-Runden die acht besten Fahrer für das Finale beim 24-Stunden-Rennen vom Nürburgring 2008 ausgewählt. Anfangs von der Konkurrenz belächelt, knallten die beiden Viererteams in ihren 300 PS starken Opel Astra OPC(Rennausführung) bis zu ihrem unfall- und defektbedingten Ausscheiden derart gute Rundenzeiten in den Asphalt der Grünen Hölle, dass der Konkurrenz angst und bange wurde. Spätestens seit diesem Zeitpunkt gilt das OPC Race Camp als ein ernst zu nehmendes Rennfahrer-Casting, was sich auch bei der Bewerbungsanzahl zur zweiten Staffel zeigte.

Über 22.000 Bewerbungen gab es diesmal – und die wurden vom OPC-Race-Camp-Gründer Manuel Reuter und seinem Team in monatelanger Arbeit abgearbeitet. Am Ende wurden 750 Teilnehmer zur ersten Runde nach Dudenhofen eingeladen. Doch die um 250 Personen gestiegene Anzahl der Erstrundler ist nicht die einzige Neuigkeit bei der zweiten Staffel des Race Camp. Manuel Reuter: “Anders als bei der ersten Staffel dürfen diesmal auch Besitzer der nationalen A-Rennlizenz am Race Camp teilnehmen. Zudem haben wir die Übungen der ersten Runde von vier auf drei reduziert und behalten uns diesmal das Recht vor, Teilnehmer auch während der Durchgänge rauszuschmeißen.” So wie Klaus Gerek. Der sitzt in der Sonne und schaut zu, wie die verbleibenden Teilnehmer erst einen Hochgeschwindigkeits-Lastwechsel parieren, um sich dann in einem echten Rennwagen beweisen zu müssen. In einem Gruppe-N-Corsa geht es auf zwei gezeitete Runden. Die ganz Schnellen kommen direkt weiter, die Wackelkandidaten dürfen zum “Re-Drive2″. Erst danach stehen die 100 Teilnehmer der zweiten Race-Camp-Runde fest.

Hier gibt es noch mehr Bilder der ersten Race-Camp-Runde

4 Kommentare zu “Die Suche hat begonnen”


  1. slowinfastout schrieb am 11. Mai 2009 um 14:34

    sag ich jetzt mal nix dazu…beim slalom ausgeschieden…

  2. remoclauss schrieb am 14. Mai 2009 um 17:53

    passiert…leider

  3. kommando069 schrieb am 20. Mai 2009 um 01:29

    egal digger fürs nächstes mal hast du auch noch eine chance gib net auf

  4. Christian E. schrieb am 23. Mai 2009 um 17:25

    Also ich meld mich jetz mal auch zu Wort. Sorry Jochen, erstmal Recherchieren bevor man schreibt! JEDER musste sich im Re Drive beweisen, nicht nur die Wackelkandidaten, auch die schnellsten ;-)
    Dieser, sorry, Blödsinn wurde auch in der Zeitschrift geschrieben. Von der Wahrheit ist das leider recht weit weg :-(



Sie wollen den Artikel kommentieren?

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu hinterlassen.