Archiv für April 2009

 

News aus Dudenhofen

Mittwoch, 29. April 2009 um 08:56 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Christian E.

Heute kann ich mal keine guten Nachrichten vermelden.
Gestern Abend wurde der Renn-Corsa geschrottet und ist nun nicht mehr dabei.
Der Schaden scheint zu gross zu sein als das er in der Kürze der Zeit, Re Drive
ist ja nur mehr heute und morgen, wieder einsatzfähig ist.

Ich habe euch vom Montag noch 3 Interviews mitgebracht und auch ein kleines Sahnestückchen:
Eine Fahrt, Tontechnisch, im Renn-Corsa. Man hört zwar nur den Motor, ab und an mal die Reifen
und die Gangwechsel, aber für einen gestandenen Mann ist das schon Musik genug *gg*

Sascha und Klaus über das Fazit von Level 1: sascha.mp3 , klaus.mp3
Felix habe ich im Re Drive ein wenig ausgefragt: felix.mp3

Zu guter letzt noch meine Fahrt im Renncorsa beim Re Drive (wenn es wem interessiert *gg*): renn-corsa.mp3

Chris

 
 

„Karla Kolumna“ macht auf Teilnehmer

Dienstag, 28. April 2009 um 08:44 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Christian E.

An diesem Wochenende bin ich mal um mindestens 5 Jahre gealtert. Da ich schon ein so genannter Ü30 bin wird es langsam aber sicher eng wenn das so weitergeht

Die Anreise am Freitag war bis Spessart recht lustig. Der Escort tat mit <200 brav seinen Dienst. Das hatte der auch sicher noch länger vor, wenn sich die Innereien vom Kat nicht im wahrsten Sinne in die quere gelegt hätten
Kontinuierlich verschlechterte sich die Top Speed und die Geräuschentwicklung durchlief auch eine spektakuläre Entwicklung.
Egal, es ist L1 – Time für meine Freundin! Das Ding muss da hoch!
Ist es auch, mit etwa 60-80km/h, und wir erreichten das Hotel. Die Keglerklause in Babenhausen. Ich bin schon in sehr vielen Hotels gewesen rund um die Welt. Aber das Preis/Leistungsverhältniss ist nirgendwo besser! 58Euro für ein Doppelzimmer inkl. Frühstück (Sekt-Frühstück wohlgemerkt!!) ist eine Okkasion. Wenn ich da an meine Abstellkammer vom 2.4. zurückdenke…. Und das Abendessen war sowieso die Krönung!! Aber egal, ab ins Bett um noch ein wenig Schlaf zu erhaschen!

Am nächsten Tag durfte ich also wirklich nachrücken. Wahnsinn!
Also rein, und ab in den Astra: Slalom fahren! Menno, warum komm ich nicht in den zweiten Gang!?!? Ich kann nicht schalten, hab eine Blockade im Kopf! So jage ich den Astra im Begrenzer um die Hütchen herum!! So ein Mist. Aber ich kriege noch ne Chance für den Spurwechsel um mich dort nochmal lächerlich zu machen…. wie nett……
Hab ich natürlich auch versaut und ich stand Spalier vor den Instruktoren, die sich auch noch gegenseitig in die Haare kriegten wegen mir:

sascha-klaus-chris.mp3

Wie kann MIR SOWAS PASSIEREN!?!?!?
Meine Freundin hat mich ausgelacht und alle anderen Teilnehmer mit dem Finger auf mich gezeigt

Der Wecker klingelt und ich wache Schweissgebadet auf. Menno was war das für ein Albtraum!!!

Um 7Uhr morgens fahren wir die 3km zum Testcenter. Wobei „fahren“ ja ein wenig übertrieben ist. 45km/h waren angesagt. Auf der Landstrasse im Berufsverkehr, naja, könnt euch eh vorstellen: Ein Ösi tuckert mit diesem Höllentempo im Berufsverkehr herum. Leider ist das kein Albtraum nicht mehr :(
Mopedfahrer haben mich stehen gelassen, Fahrradfahrer haben mir den Vogel gezeigt. LKW haben mich überholt….
Sowas deprimierendes hatte ich bis dato nicht erlebt, der Tag geht ja schonmal gut an!

Gut angekommen sind wir trotzdem! Um 7:30 sind die Einlasskontrollen aufgebaut und durchgeführt worden. 4 wollten Nachrücken, die hab ich auch vorgelassen, da ich meine Chance ja schonmal bekommen hab.
Ich war somit Nr.5 und was soll ich sagen: Nummer 5 lebt!
Wieder 6 Leute die ohne abzusagen einfach nicht erschienen sind. Frechheit sowas! Ein Platz bleibt wegen solchen Leuten ungenutzt! Vielleicht wär das ein neuer Schumi geworden!

Ich bekam eine Nummer angeklebt. Es geht also wieder von vorne los. Ich muss Dudenhofen bezwingen, das alles von vorne machen. Kein Freundschaftsbonus. Im Gegenteil: Der Ebner war schonmal da, der kennt das, der muss nochmal besser sein als die anderen.

Im Slalom kam ich locker in den zweiten, somit kein Dejavu-Erlebniss aus dem Traum. Bin ich froh!!
Auch der Spurwechsel ging ganz gut. 3 mal angetreten, nicht gedreht. 2 verschiedene Methoden ausprobiert, davon ging einer ein bisschen schief. Auto kam nicht wie ich wollte.

Dann ab zum Renn-Corsa! Klare Ansage vom Sascha an mich: Das muss eine Top Zeit werden, das erwarte ich von Dir. DANKE Sascha, nur keinen Druck machen ich weis. Ist nur freundlich gemeint. So´n kleiner Motivationsschub…..
Nach der Challenge kam Sascha zu mir und beglückwünschte mich. Ich kanns also doch noch. Ich kann Auto fahren :)

Anschliessend die Verkündung von 6 Teilnehmern, welche es in den Re Drive geschafft haben. Wir machten noch vor Ort einen Termin aus wobei ich gleich den Montag nahm. Da ist das Auto in der Werkstatt und ich im Re Drive.

Das Abenteuer Race Camp geht für mich in die zweite Runde: Nummer 5 lebt……………..

Ich möchte mich noch kurz bei Sascha, Klaus und Christian bedanken, dass sie mit mir dieses „Albtraum-Interview“ das natürlich nicht der Wahrheit entsprach, erarbeitet haben

 
 

Großer Sport für die Straße

Mittwoch, 22. April 2009 um 16:33 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Jochen Knecht

manuelreuter.jpgOpel stellt den beiden über 300 PS starken Astra OPC, die 2009 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring von Absolventen des Opel Race Camp 2009 pilotiert werden, eine sportliche Sonderedition für die Straße zur Seite. Der 240 PS starke Astra OPC Race Camp ist ab 27.990 Euro zu haben und unterbietet damit die klassische OPC-Version um 2500 Euro. Optisch präsentiert sich der GTI-Gegner in trendiger Weiß-Schwarz-Lackierung. Das Dach und die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen des 244 km/h schnellen Astra sind schwarz lackiert. Schwarz abgesetzte Spiegelkappen und eine Querspange mit OPC-Logo im Kühlergrill komplettieren das sportliche Erscheinungsbild des kompakten Opel.

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Interviews aus Dudenhofen

Mittwoch, 15. April 2009 um 14:31 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Christian E.

Wie versprochen gibt es hier im Blog die ersten Stimmen aus Dudenhofen.
Wie ihr alle wisst, war ich am 3. April als Gastzuschauer bei den Level1 Ausscheidungen
am Opel Testzentrum. Das Micro hatte ich dabei selbstverständlich für euch mitgenommen.

Den Beginn macht Klaus Panchyrz, dem ich bei der Hinfahrt zur Ausweichübung ein paar Infos entlocken konnte:

klaus-teil1.mp3

Christian Riegler nahm mich bei ein paar Demorunden mit. Er zeigte mir, und den Teilnehmern, wie die Instruktoren
die folgende Challenge sehen wollen. Und wie nicht. Ist recht lustig geworden, ich hoffe ihr kommt mit dem
österreichischen Dialekt ein wenig klar ;-)

christians-demofahrt.mp3

Klaus habe ich dann, während die Teilnehmer performten, zu diesem Bewerb, dem Ausweichen bei mittlerem Tempo,
befragt. Auch warum doch einige Lizenz-Inhaber schon beim Slalom raus waren:
klaus-teil2.mp3

Auch Sascha Bert freute sich, so wie ich, über das wiedersehen in Dudenhofen. Er als momentan aktivster
Motorsportler konnte mir das mit dem Slalom ein wenig genauer erklären. Mir war bisher nicht bewusst, das
man bei dieser, für viele, Babyübung so viel vom Potential sehen kann!
sascha.mp3

Manuel hat sich auf das neue Race Camp irre gefreut. Was er sich erhofft und wie er die Jungs beurteilt könnt
ihr hier nachhören:
manuel.mp3

Ich hoffe euch mit den Interviews ein wenig freude, ein lächeln und vielleicht sogar in gewissen Punkten
Klarheit geschafft zu haben ;-)

Am 25.4.2009 bin ich nochmals in Dudenhofen und werde versuchen, dem Team ein erstes Resüme
zu entlocken. Vielleicht, wenn ein Platz frei bleibt, werde ich den Kampf selber nochmals wagen.
Den Kampf mit dem Astra OPC, gegen die Stoppuhr, aber vor allem gegen mich selbst……

 
 

Opel OPC Race Camp Video

Donnerstag, 9. April 2009 um 17:15 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Christian E.

Hab meine kreative Phase entdeckt und will euch das nicht vorenthalten. Ich selbst hab zwar schon winige Fehler entdeckt, aber so bin ich halt…..

Manuel und Michaela Reuter hat es gefallen, das war mir wichtig
(Für eine Nachnominierung hats halt wieder nicht gereicht. WAS muss ich nur tun…. *gg*)

Gerade die Jungs, die in Dudenhofen im Corsa gesessen haben, sollen sich das gaaaaaanz genau ansehen. Es kann auch Dich treffen

Also: Ton voll aufdrehen und viel Spass damit! Wer eine Gänsehaut bekommen hat: Melden! Das wäre mein Ziel gewesen

 
 

Back in bussines…….

Samstag, 4. April 2009 um 16:49 Uhr » Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Geschrieben von Christian E.

……oder: Karla Kolumna´s Bericht zur Lage der Racecamp Nation

Donnerstag, 2.4.2009. Mit meinem, wie Hr. Panchyrz zu sagen pflegt, „untermotorisierten Koffer“ mache ich mich auf den Weg nach Dudenhofen. 550km liegen vor mir. Erster Schock, viele weitere kommen noch, an der Tankstelle. Immer, wirklich immer, wenn ich weiter wegfahre und ich den Kübel volltanke ziehen sie die Preise an. 1 Liter Super für 0,969 Euro. Frechheit!
Ab auf die Autostrada Richtung München. Kaum auf Bayern3 geschaltet droht mir die Tante vom Verkehrsfunk: A9 Richtung Nürnberg: 3km Stau!

Mit diesem rollenden Etwas, Ford Escort Bj95 mit wahnwitzigen 90PS, gehe ich nicht davon aus der Burner auf dem Freeway zu sein. Rechte Spur gehört mir. Mehr wie 130-140km/h, also 80% der Topspeed, will ich sowieso nicht fahren. Auf der A99 in München habe ich einen kleinen Schock! Die Tankuhr muss kaputt sein! Sie hat sich noch nicht bewegt, auch nach mehrmaligem draufklopfen!!
Mein Peugeot bräuchte für diese Strecke, etwa 140km, 25-30L

In Ingolstadt dann aufatmen: Ist nicht kaputt, sie bewegt sich doch *gg*
Was sich aber nicht bewegt ist die Einstellung der Deutschen Autofahrer. Mittelspurbesetzer ende nie! Ich habe definitiv 40-50 Autos rechts überholt. Mit 130-140km/h habe ich schliesslich auf der dritten Spur wirklich nix verloren. Da fährt mir alles in den Kofferraum

Die Verkehrstante ist schon ein wenig netter geworden: 1km Stau. Kann man überleben.

In Dudenhofen angekommen fahre ich gleich mal ins Hotel. Hotelchen! Mein Zimmer, eine Abstellkammer mit 2x4m wo gerade noch ein Bett reinging. Im Keller natürlich! Egal, der Abend ist noch lange: Gemeinsames Abendessen mit 2 Teilnehmern, dem Ronald und einem weiteren und anschliessend ab zum Kegelabend mit den Instruktoren.
Über selbigen will ich nicht ausführlich schreiben, nur soviel: Müssten wir mit Kegeln Geld verdienen, ich wäre pleite….

3.4.2009, 6:10Uhr: Nach 4h Schlaf bimmelt der Wecker und ich begebe mich gemächlich, fast in Zeitlupe, zum Frühstück. Gemeinsam mit Ronald, Andrea und ihrem Freund nehme ich mein gewohntes Frühstück zu mir. Kippe und Kaffee. Naja Kaffee nicht wirklich Das war sowas wie eine Tasse heissem Wasser wo eine einzelne Bohne für etwa drei Sekunden eingetaucht wurde. Nur zur Farbveränderung des Wassers. Der Tag beginnt also schon mal super

7:10Uhr: Am Testcenter eingetroffen. Die übliche Prozedur erfolgte recht schnell: Anmelden. Führerschein und Personalausweis vorlegen. Wenn man keinen Führerschein hat, weil man ihn verloren hat, reichte bei einem Teilnehmer auch die Verlustbestätigung. Wenn man sie nur mit hat!
Im Endefekt fehlten 2 Teilnehmer und wurden durch Nachrücker besetzt.

8:15Uhr: Mit den Shuttles ging es zum Treffpunkt im Testareal. Diese Erinnerungen an früher…. Herzschmerz! Dort angekommen: Richtigen Kaffee geholt! Doppelter Espresso ohne Milch und mit Extra Zucker. Nach der zweiten Tasse war ich, naja wach noch nicht, aber: Ansprechbar

Nach der üblichen Begrüssung vom Manuel, ist schon mehrfach erläutert worden, ging es auch gleich zum Slalomfahren. Natürlich nicht für mich, aber ich hab mich zu den Instruktoren gesellt, ihnen über die Schulter geschaut und mit ihnen wieder mords Spass gehabt. Wir haben recht viel über die Vergangenheit gequatscht, über die Teilnehmer vom RC2 und über die Prüfungen in Dudenhofen. Details kann ich euch natürlich nicht nennen.

Ein paar Kandidaten waren nicht wirklich die Killer im Slalom, wobei ich da nicht dezitiert Selcuk anspreche. Lenkradhaltung und Sitzposition erinnerten bei so manchem eher an eine coole Fahrt mit Freunden in die Diskothek, als daran, hochkonzentriert eine Performance abzuliefern. Klare Ansage von den Instruktoren: Alle Fahrzeuge, ausgenommen die Nummer 1, fahren mit Abblendlicht. Einem Schönheitskönig reichte dieses allerdings nicht, da müssen noch die Nebelscheinwerfer dazu. Die Instruktoren haben es moniert und notiert.

Zu jedem Durchgang wurde eine Notiz gemacht, welche kurz, prägnant und fair war. Bei manchen sah man das Talent, bei anderen, die es eigentlich können müssten, auch nicht. Slalomfahren hört sich ja einfach an: Ich fahr halt zügig abwechselnd links und rechts an den Hütchen vorbei. Kinderspiel. Oder auch nicht. Slalomfahren ist eine Kombination aus: Sitzposition, Blicktechnik, Lenkradhaltung, Lenkradführung und die Arbeit mit dem Gaspedal. Da trennt sich sehr schnell die Sreu vom Weizen. Die Spreu wurde anschliessend sehr bald ausgesiebt.

Zweite Challenge: Ungebremster Spurwechsel mit 85 km/h
Am Beifahrersitz vom Christian Riegler ließ ich mir das zeigen (Tonaufnahme folgt noch ). Einmal machte er es, bewusst, ganz falsch. Mörderdreher. Das zweite mal halb richtig, mehrere Gegenpendler, und zu guter letzt einmal richtig. Wirklich richtig! Mit 96 km/h ein ordentlicher Ausbrecher und akkurat wieder eingefangen.
Diese Challenge ist recht schwierig, viel schwieriger als das Bremsen/Ausweichen das im RC1 durchgeführt wurde.
Auch hier wurde wieder mitgeschrieben. Ab hier wurde auch mal geschaut: Was hat derjenige für eine Vorgeschichte: Motorsport ja/nein, wenn ja was hat er gemacht. Anhand dieser Infos, und dem was beim Slalom gezeigt wurde, konnten die Instruktoren das Potential erahnen.
Nach dem Spurwechsel: Aussieben. Diesesmal musste sich ein Kandidat vor die Jury stellen um sich eine Kopfwäsche abzuholen. Eine Berechtigte.
Wenn man in der Bewerbung angibt einiges an Motorsporterfahrung gesammelt zu haben, dies jedoch ausschliesslich im öffentlichen Verkehr, dann konnte es Manuel und sein Team nicht so belassen. Es folgten Weisheiten die jedem Menschen klar sein sollten: Motorsport findet auf einem abgesperrten Areal statt. Sonst nirgends. Zitat vom Team: „Für Dich ist Motorsport mit rauchenden Reifen und viel BumBum aus der Musikanlage von Ampel zu Ampel jagen. In der Stadt. Sowas ist KEIN Motorsport sondern Verantwortungslosigkeit. Wenn wir Rennfahrer uns im Strassenverkehr so aufführen würden, wäre der Ruf des Berufs schnell ruiniert. Sowas können und wollen wir uns nicht erlauben. Wir können sehr gut die Grenze ziehen, wo es heisst angepasst zu Fahren und wo wir uns austoben können. Und das kann nur auf einer Rennstrecke mit Sicherheitspersonal und lauter Teilnehmern erfolgen, die wissen worauf sie sich einlassen an diesem Tag.“
Ich kann das nur bestätigen. Ich bin ja mit Manuel zur Nordschleife gefahren. Das er nicht mit 90 hinter den LKW´s nachtuckert ist klar. Niemals jedoch hatte er den Sicherheitsabstand unterschritten. Nicht einmal kam die Lichthupe im Vectra OPC zum Einsatz. Im Gegenteil, er fuhr zügig im Verkeht mit, überholte, wurde überholt und war höchst aufmerksam. Sobald ein anderer Fahrer eine gefährliche Situation heraufbeschwor (Fahrstreifenwechsel welche fast zur Kollision mit einem anderen führte), wurde defensiv beobachtet, analysiert und jede Gefährdung ausgeschlossen. Das Manuel ein erstklassiger Fahrer ist hat er in vielen Rennen bewiesen. Er weis es, ich weis es, aber alle anderen auf der Autobahn nicht. Weil die nicht wissen wer am Steuer sitzt.
Sorry für den Abschweifer.

Der Corsa kam angebrettert, pilotiert vom Mario, dem Wunderkind von Kissling-Motorsport. Sascha Bert fuhr eine Richtzeit welche sich gewaschen hat. Die Teilnehmer konnten das natürlich nicht sehen, da sie im Zelt abgeschottet wurden um sich auf deren Challenge vorzubereiten.
Diese Anspannung im Zelt, wo jeder darauf wartete an der Reihe zu sein, ich hab das auch durchgemacht. Adrenalin pur, bevor man im Auto sitzt! Ich konnte so gut mitfühlen mit ihnen

Sascha fährt eine Richtzeit mit dem Corsa.
Wahnsinn was er aus dem Rennfloh rausholte. Eine wahnwitzige Zeit (Sorry, bin zur Verschwiegenheit verpflichtet) und Bremspunkte wo es einem normal das Hirn raushauen müsste.

Die Teilnehmer hatten natürlich keine Chance da ranzukommen. Der beste war immer noch etwa 10% langsamer, was aber trotz allem sauschnell war.

Die Verabschiedung war für mich nur für 3 Wochen, da ich am 25.4. mit meiner Freundin hochfahre. Vielleicht bekomme ich ja auch die Chance, vor Ort nachrücken zu können. Ich freue mich jedenfalls wieder auf die Jungs!

Mein Fazit für diese 1,5 Tage:

1.: Habe das Vertrauen in die moderne Ingeneurstechnik verloren: Der Escort brauchte 5,9l auf 100km obwohl ich ab Ingolstadt mit 150-160 unterwegs war. Warum können das moderne Autos nicht, oder sogar nicht besser??

2.: Rechtsfahrgebot ist noch immer gänzlich unbekannt

3.: Das Racecamp 2 ist um einiges härter!!

4.: Meine Fahrt mit dem Corsa beim RC1 war grottenschlecht, wenn ich dem Sascha zuschaue!

5.: Die Verkehrsfunk-Tante ist eine böse Frau die mir etwa 15km Stau bei der Heimfahrt angedroht hat. Dieses mal hat sie die Drohung wahr gemacht. Verwandte kann man sich nicht aussuchen, Rennfahrer schon……………………………..