RCN Lauf vom 20. und 21.10.2007

Mittwoch, 24. Oktober 2007 um 18:42 Uhr » add this page to Mister Wong
Geschrieben von Christian E.

Hier mein kleiner Bericht vom 20.-21.Nov 2007:

Es steht der 2. Lauf in der RCN an für unsere 10 Krieger. Dieses mal am Grand Prix Kurs des Nürburgrings. Allerdings sind deswegen nicht weniger Autos gemeldet!!! 72 an der Zahl bei einer Kurslänge von knapp über 5km! Am Samstag war tolles Racecamp Wetter, wie gewohnt, also wunderschöner Sonnenschein, aber sehr kalt. Für den Sonntag war Regen/Schneeregen angesagt. Am Samstag starteten die ersten 5, am Sonntag die restlichen. Leider war es wieder ein Gleichmässigkeitsfahren und noch kein richtiges Rennen, aber turbulent wurde es trotzdem, wie ihr schon wisst. Die "Berührungen" selbst will ich nicht auch noch kommentieren und analysieren, das haben die richtigen Leute schon getan ;-)
Leider musste Manuel Reuter einen "unplanmäßigen Boxenstop" in der Euromed Klinik in Nürnberg einlegen und war dieses mal nicht vor Ort. Der Teamchef an diesem Wochenende war Markus Reutzel, der sich auch sehr bemühte um seiner Verantwortung gerecht zu werden. Eines Vorweg: Er und das Team haben wieder einen tollen Job gemacht!
Die 5 Käfigastras haben ein Update bekommen: Rennbremsen mit und ohne ABS, je nachdem wie es entschieden wird von dem Team! Müssen gut zupacken diese riesen Dinger. Grad noch, dass die 19 Zoll Felgen Raufgehen *gg* Leider kann ich euch keine Erfahrungswerte dieser Bremsen geben, da ich sie nicht probiert habe, werde ich aber versuchen Nachzureichen. Gefahren wurde weiterhin auf den Straßenreifen von Dunlop. Der Sport Maxx GT (Kommt nächstes Jahr in den Handel, wie ich erfahren habe!) war am Samstag auf trockener Piste natürlich leicht unterlegen. Slicks sind da natürlich um einiges besser. Am Sonntag aber war der Tag der GT´s. Trotz Regenrennreifen der anderen Teilnehmer konnten wir in der Sonntagswertung in unserer Klasse alle 3 Podiumsplätze für uns verbuchen! Gratulation an das Siegreiche Team! Fürs zweite Rennen und unter diesen schlechten Bedingungen ein achtungsvoller Erfolg. Viele Heckgetriebenen Mitstreiter hatten unfreiwillige Trainingseinheiten für die Driftchallenge in das Rennen eingebaut was dem Publikum begeisterte. Ich hatte es mir gemeinsam mit Klaus Panchyrz, Christian Riegler und Jockl Winklhock an der Strecke gemütlich gemacht. In der Mercedes Arena durften wir uns in der Hütte der Streckenposten breit machen um die Racer zu beobachten und bewerten. Eines kann ich euch sagen: Die 3 sind ein Dreamteam. Ich habe nie, absolut nie in meinem Leben so viel lachen müssen. Der österreichische "Schmäh" gemeinsam mit den 2 Vollgasprofis aus Deutschland war eine unheimlich witzige Kombination. Natürlich wurden die Jungs auch genauestens beobachtet und über jeden einzelnen Gesprochen. Was genau, das kann ich natürlich hier nicht schreiben, aber sie haben Gedanken und Beobachtungen, die man sich im Leben nicht denken kann.

Das am Sonntag einiges zu Bruch ging war sehr schade. Alle beteiligten wurden nach dem Rennen einem Interview von den Instruktoren gebeten um die Vorfälle Step by Step rekonstruieren zu können und mögliche Fehler aufzuzeigen oder eben als normalen Rennunfall abzuhaken. Auch ein Besuch bei der Rennleitung in der Racecontroll war nicht zu vermeiden. Wenn ich jedoch an deren erstes Rennen denke, wie ein Golf sich vor einem Teilnehmer auf einer schnellen Passage drehte oder den Kleinwagen, der sich vor dem Stefan Leitner (ich glaub er war es) überschlug, sieht man, das die Jungs tolle Reaktionen haben und die anderen Rennfahrer in der Serie auch nicht frei von Fehlern sind ;-)

Bin schon auf die hier folgende Diskussion gespannt, ich Blog mich auch bald wieder bei euch rein..

Chris

9 Kommentare zu “RCN Lauf vom 20. und 21.10.2007”


  1. cunzemann schrieb am 24. Oktober 2007 um 23:31

    Hallo,wir haben beschlossen für den 3.11. unseren Volvo einzusetzen und freuen uns schon auf schöne Aktonen auf der Strecke . Gruß Manni

  2. stefan444 schrieb am 25. Oktober 2007 um 01:10

    >Wenn ich jedoch an deren erstes Rennen denke, wie ein Golf sich vor einem Teilnehmer auf einer schnellen Passage drehte oder den Kleinwagen, der sich vor dem Stefan Leitner (ich glaub er war es) überschlug, sieht man, das die Jungs tolle Reaktionen haben und die anderen Rennfahrer in der Serie auch nicht frei von Fehlern sind ;-)

    Der Kleinwagen der sich überschlug war ein Toyota Yaris. Der hat sich auf gut 5 Liter Motoröl eines Opel Mantas abgelegt. Selbst der ex Opel Fahrer und Seriengewinner des Opel Sportpokales, Ludger Henrich, hat sich mit seinem Honda auf der Ölspur gedreht, da sie unmittelbar vor den besagten Autos gelegt wurde. Wären “ihre” Jungs als erste über das Öl gefahren hätte die gute Reaktion nichts genutzt. Auf Öl gibt es nichts mehr zu reagieren…
    Ich hatte auch das Glück einige Minuten später zur Hohenrain Schikane zu kommen wo schon die Ölflaggen draußen waren.

    Ich glaube, man sollte die Dinge möglichst sachlich betrachten.

    Gruß
    Stefan

  3. hottrod schrieb am 25. Oktober 2007 um 10:39

    Guten Morgen,
    ich finde es gut und richtig, das dieser Vorfall beleuchtet wird.
    Die Sache mit dem Unfall wird aber jetzt zunehmend in schärferem Ton diskutiert.
    Ich kann und will diese Sache nicht weiter kommentieren, ich war nicht dabei. Aber Unsachlichkeiten und Drohungen helfen sicherlich gar nicht weiter!!
    Jeder der Sport, welcher Art auch immer treibt, weiß, das Unstimmigkeiten und Kontroversen ausgesprochen und bereinigt werden müssen. Aber nicht in der Öffentlichkeit oder anonym.
    Soetwas passiert im persönlichen Gespräch und das sollten die Beteiligten auch tun!
    Das Statement von M. Reuter ist o.k., wie ich finde, und ich bin mir sicher, dass hinter den Kulissen eifrig an diesem Thema gearbeitet wird.
    Einige Beobachter aus dem rennsportbegeisterten Feld mutmaßen, dass dieser Unfall ein willkommenes und herbeigesehntes Fressen für einige Teilnehmer war, um auf der “Opel-Gang” herumzuhacken. Ich glaube das nicht!!
    Also, setzt Euch hin und redet, kommt zu einer Lösung!
    Aber nicht über irgendein Forum.

    Gruß Jens

  4. stefan2410 schrieb am 25. Oktober 2007 um 18:18

    Ich hoffe sehr, dass die Vorfälle zwischen den Beteiligten diskutiert werden und dass einvernehmliche Lösungen gefunden werden. Die bisherigen Wortäußerungen seitens Opel lassen jedoch vermuten, dass das Ganze im Sande verlaufen wird. Die Castingshow von Opel wird in der Rennszene bereits jetzt nur noch als “CrashCamp” bezeichnet, in dem sich ein paar Jungs, angestachelt von Opel und in dem Bewusstsein, dass sie für die von ihnen verursachten Schäden nicht aufkommen müssen, als “Krieger” produzieren. Wenn das mal nicht in einem Marketingdesaster für Opel endet!

    Viele Grüße

    Stefan

  5. Christian E. schrieb am 25. Oktober 2007 um 20:54

    Hi Stefan,

    ob, und wenn ja, inwiefern OPEL hinsichtlich des Schadens weiter verfahren wird, kann ich Dir genausowenig wie die 10 Fahrer beantworten. Hoffe Du verstehst das. Bezüglich meinem Wort “Krieger2, das ist ein insider. Der Christian Riegler, einer der Instruktoren, verwendet dieses Wort immer und für alles und jeden. Damit ist absolut nicht gemeint, dass wir/die 10 Jungs, die anderen Fahrer auf der Strecke als Feinde bezeichnen und so sehen. Ist halt ein österreichischer Ausdruck für die letzten übrig gebliebenen ;-) Die 10 Fahrer des Team OPC-Racecamp sind sich deren Verantwortung sicherlich bewusst. Nicht nur weil sie Markenbotschafter von OPEL sind, sondern auch weil sie sich mit euch einen Kurs teilen. “Crashcamp” finde ich nicht so fein, auch Profis haben schon derbe Fehler gemacht. Würdest Du einen Michael Schumacher als Crahfahrer sehen, weil er bei einem Rennen mal einen Kontrahenden erwischte? Vielleicht dazumals nicht einmal unbeabsichtigt? Fehler passieren nun mal im Leben. Belassen wir das Thema am besten und sehen wir dem 3. Nov. auf der Nordschleifen entgegen. Ich bin mir sicher, dass es dort wieder ganz anders aussehen wird. Schliesslich ist das Ziel des Castings das 24h Rennen, und nicht das “nach der ersten Kurve ausgefallen Rennen”. Die Jungs werden das sicherlich sehr gut hinbekommen.

    Liebe Grüsse aus dem verschneiten Österreich

    Christian Ebner

  6. stefan444 schrieb am 25. Oktober 2007 um 21:21

    Würdest Du einen Michael Schumacher als Crahfahrer sehen, weil er bei einem Rennen mal einen Kontrahenden erwischte? Vielleicht dazumals nicht einmal unbeabsichtigt?

    @ Christian:
    Ich will das auch nicht weiter kommentieren.
    Allerdings, dieser “Vorfall” mit dem M3 war in der Auslaufrunde und nicht mal im Rennverlauf.

    Gruß
    Stefan

  7. stefan2410 schrieb am 25. Oktober 2007 um 22:49

    Hi Christian, ich bin mir nicht sicher, ob gerade Michael Schumacher der richtige Entlastungszeuge ist. Bei der Formel 1 geht es um richtig viel Geld und es gabe nur als Beispiel das Zusammentreffen von Schumacher und Villeneuve. Ich habe zur Erinnerung ein Video hierzu herausgesucht: http://www.myvideo.de/watch/2248263

    Villeneuve musste das Auto sicher nicht selbst bezahlen. Schumacher wurde sicher angehalten, alles zu tun, um Weltmeister zu werden. Ich rege jedoch an, dass auf dem niedrigeren Level, auf dem Privatpersonen aus ihrem eigenen Vermögen bis zu mehreren 10.000‚Ǩ in ihr Rennauto stecken, die OPC Fahrer von den Instruktoren angehalten werden, so wenig Schaden wie möglich zu verursachen. Auch sollte die Durchführung der Casting-Marketing Show so gestaltet sein, dass ein solches Vorgehen gewährleistet ist. Ich sehe es jedenfalls nicht als normalen Rennunfall an, wenn jemandem in der Auslaufrunde das Auto zu Klump gefahren wird.

    Viele Grüße

    Stefan

  8. #380 Christian Przybyla schrieb am 26. Oktober 2007 um 09:19

    Offener Brief vom RCN-Fahrersprecher Sascha Salzer im Forum von “Nurburgring.de” sowie “castrol-haugg-cup.com”:

    Im Original nachzulesen hier:

    http://tinyurl.com/ytlynu

    oder hier:

    http://tinyurl.com/2dwm7t

    Chris.

  9. jewls schrieb am 26. Oktober 2007 um 16:16

    Ich habe am Sonntag beim Rennen zugeschaut und ich muss sagen, es war einfach ein tolles und spannendes Rennen. Schade finde ich, dass hier soviel Schlechtes über OPC geredet wird. Es ist doch eine tolle Aktion und die 10 übrig gebliebenen sind nicht umsonst ausgewählt worden. Da die meisten Jungs aber noch nicht viel Erfahrung sammeln durften, war es nur eine Frage der Zeit, bis sie an ihre Grenzen stoßen. Welche Rennfahrerseele würde denn nicht alles geben um beim 24h Rennen dabei zu sein? Ich denke da würde es jedem Rennfahrer erstmal so gehen, aber ich bin fest davon überzeugt, dass sich das beim nächsten Rennen wieder eingependelt hat!



Sie wollen den Artikel kommentieren?

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu hinterlassen.