Impressionen aus Teilnehmersicht / Level 2 – 20.06.2007

Sonntag, 24. Juni 2007 um 12:54 Uhr » add this page to Mister Wong
Geschrieben von Moritz Nolte

opc-boxenfunk.gif[PeterP] Hallo,
nun ein paar Infos vom Mittwoch, dem letzten Level-2-Tag auf der GP-Strecke des Nürburgringes.

Ich bin am Sonntag schon an den Ring gefahren, um mich mit 2 Teilnehmern von meinem Dudenhofener Auswahltag zum Abendessen zu treffen. Die sagten mir dann jedoch ab, da Opel alle Teilnehmer am Vorabend zu einem tollen Abendessen eingeladen hatte. War also ein ruhiger Tag für mich.

Montag also Daumen gedrückt und selbst Nordschleife gefahren. Am Abend dann im Fahrerlager noch 2 vom OPC-Club-Forum getroffen, die mir die Nordschleife hervorragend nähergebracht haben. Schließlich mit den 2 Absolventen (Grüße an Nico und Christian!), die sehr gut Farbe bekommen haben, zum Abendessen.

Die Stimmung war etwas gedrückt, da beide nur als Eventualkandidaten genannt wurden. Die Telemetriedaten des einen vom Corsa sahen aber derart gut aus, daß ich für ihn mit seinen 500 Runden NOS-erfahrung ein gutes Gefühl, das Weiterkommen betreffend, habe.

Das ist schon ein seltsames Gefühl, dazusitzen und zu wissen, daß man übermorgen selbst dran ist. Vorfreude ja, aber auch Aufregung bzw. schon sowas wie Prüfungsangst.

Am Dienstag dann etwas Industriepoolfahrer-Gucken am Pflanzgarten und Brünnchen. Abends dann nach Adenau und nach Begrüßung im Hotel zum Essen in ein (sehr!) nettes Restaurant. Dort Begrüßung durch das gesamte OPC-Team mit nochmaliger Entschuldigung für das etwas verunglückt abgelaufene 24h-Wochenende in der Dunlop-Lounge. Schon vergessen!

[Vielleicht als Tip für das nächste Mal: Wenn man schon so einen gewaltigen Aufwand treibt, um ca. 60 (?) der 100er an den Ring zu schaffen, dann muß man die doch dort für alle anderen Zuschauer irgendwie kenntlich machen. Schließlich will Opel ja einen gewissen impact in der Öffentlichkeit mit der Racecamp-Aktion erzielen. Einfach ein OPC-Basecap für alle oder eine OPC-Weste oder nur ein einfaches Schlüsselband mit OPC-Racecamp-Logo drauf und die Teilnehmer in die Zuschauermeute geschickt. So billig und einfach kann man, glaube ich, kaum mehr Motorsportinteressierten mit dem Logo und der Aktion erreichen.]

Nachts natürlich kaum geschlafen (lag auch am Feuermelder, der nachts um 3 darauf aufmerksam machte, daß die Batterie nun bald leer sei!!!!!). Mittwoch früh an den Ring und leider mit viel Verspätung (TV-Aufnahmen und nochmal und nochmal) mit Guidefahren begonnen. Strecke trocknete leider sehr schnell ab. Dann wäre eigentlich der Corsa drangewesen, dem waren aber leider nach einem morgendlichen Dreher 2 Radbolzen gebrochen.
Also vorgezogene Mittagspause.

Dann in die Müllenbachschleife zum Corsa. Wieder auf griffige Semi-Slicks umstellen. Nicht so einfach nach dem Gerutsche mit den überhitzten Straßenreifen auf der Sprintstrecke. Die Reihenfolge war festgelegt. Aber ich kam und kam nicht dran. Die Anspannung stieg. Schließlich wurde ich als letzter aufgerufen. Mit weichen Knien in den Corsa, meine Fingerspitzen waren auch nicht mehr so recht zu spüren. Innenkamera und Außenkamera, in der Fordkurve noch ein Kamerateam – und da soll man ruhig sein! Ging aber trotzdem irgendwie. Nach dem Anschnallen kurz Luft geholt, durchatmen und auf einmal ging alles wie von allein und in Ruhe. Am markierten Bremspunkt in der Dunlop in die Eisen, dann doch etwas gelöst, da es noch später gegangen wäre und Einführungsrunde war vorbei. Jetzt galt es. Also wieder am Bremspunkt in die Eisen und versucht mit sauberer Linie und früh am Gas durch die Kehre. Ging schon ganz gut, also in der letzten Runde einen Tick später gebremst und die Linie gerade noch knapp erwischt (Mist, habe wieder etwas zu früh Bremse gelöst, da ich dachte ich bin schon langsam genug) und schon war der Spaß im Corsa vorbei. Diskussionen mit dem Team, daß ich meine 12 (oder waren es 30?) Runden noch gar nicht gefahren sei, fruchteten leider nichts. Manuel meinte beim Aussteigen nur, daß es ganz gut gewesen wäre. Also breites Dauergrinsen bei mir (hält nach dem Corsa immer etwas länger an).

War am Tag letztendlich die 2.beste Zeit, was bedeutete, daß ich beim Zeitfahren im Astra als vorletzter auf die Strecke gehen mußte. Durch die Verzögerung mit dem Corsa fuhren am Mittwoch immer 5 Astras in 20 sec-Abständen auf der Sprintstrecke. Weitere 5 Astras kühlten in der Boxengasse ab und wurden von den jeweils 5 nächsten Fahrern bereits geentert. Als die letzte Gruppe endlich in die Astras durfte, hatte ich Glück – Stoffsitze (haben besseren Halt, finde ich). Klimaanlage etwas umständlich und mit schweizerischer Hilfe im Menü ausgeschaltet, ESP aus und konzentriert. Die Astras, in denen die 4 letzten saßen, kühlten also während der Fahrt der vorletzten Gruppe etwas ab, was für Reifen und Bremsen vorm Einsatz natürlich vorteilhaft ist (obwohl die Abkühlung im
Stand nicht so effektiv ist). Kurz vorm Start kam die vorletzte Gruppe rein. Auf einmal bedeutete mir Instruktor Christian Riegler auszusteigen, da an meinem Astra am Frontspoiler das Gitter halb herausgefallen war. Ein anderer Astra war
aber nicht mehr übrig. Also mußte ich in einen der gerade gefahrenen, kochheißen Astras einsteigen, dessen Vorderrädern noch zarte graue Wölkchen aus der Bremse entstiegen. Kaum angeschnallt hieß es “noch 5 sec”, und dann los. Im Losfahren noch irgendwie ESP ausgeschaltet, Klima ging nun nicht mehr einzustellen. Einführungsrunde recht langsam zum Abkühlen versucht. Dann 1. Runde mit zivilem Bremspunkt – Pedal völlig weich und etwas unkooperativ! Mit 2x Pumpen zum Bremsen überredet, ging ganz gut, doch dann kam der Bremsassistent, den ich noch nie im Astra erlebt hatte. Das Pedal wollte nur mit Verzögerung wieder hochkommen und das Auto wurde ungewollt zu langsam. Na gut, ist mir dann noch 2mal passiert, ich habe insgesamt nach dem guten Corsaergebnis nur noch versucht, einigermaßen flotte Sicherheitsrunden hinzulegen.

Dann quälendes Warten auf die Auswertung. Einige Teilnehmer wurden hochgerufen und kamen enttäuscht wieder runter – sie wußten nun, daß es nicht reicht. Leider auch mein Zimmergenosse Phillip, mit dem ich mich sehr gut verstanden habe.

Der Rest der Gruppe dann zusammen hoch und Auswertung durch Manuel, der sich gesamt recht zufrieden zeigte. 4 Teilnehmer wurden einzeln als gut benannt (inkl. mir – freu!) aber mit dem Hinweis, daß es nicht automatisch für diese auch LEVEL 3 heißt.

Also, nun immer noch im Ungewissen aber mit etwas Hoffnung!

Viele Grüße und Daumendrücken auch für alle anderen Noch-aufs-Weiterkommen-Wartenden!

PeterP

14 Kommentare zu “Impressionen aus Teilnehmersicht / Level 2 – 20.06.2007”


  1. hottrod schrieb am 26. Juni 2007 um 10:24

    Hi an alle,
    habe beim Anschauen der Videos auf der “You Tube” Seite ein weiteres Video entdeckt. Da hat ein Teilnehmer als Co-Pilot einer Runde im Astra auf der F1 Strecke mitgefilmt.
    Kann man dies hier nicht aufführen oder als Download stellen? Ist für alle, die dies gefahren sind, bestimmt eine super Erinnerung!

    Gruß Jens

  2. Moritz Nolte schrieb am 26. Juni 2007 um 10:50

    Hi Jens,

    das wird aus urheberrechtlichen Gründen (da muss man ja gerade im Internet seeeeehr auf der Hut sein!)nicht hinhauen, denke ich. Es sei denn, der Teilnehmer stellt es uns zur Verfügung…

    Gruß
    Moritz

  3. hottrod schrieb am 26. Juni 2007 um 12:57

    man müßte Ihm eine Nachricht auf You Tube hinterlassen.

    schaut Euch das an, ist klasse, auch die Kommentare vom Klaus, super!

    Vielleicht kann das einer Blog-Administratoren übernehmen?

    Gruß Jens

  4. hottrod schrieb am 26. Juni 2007 um 13:03

    ach ja, hier zu sehen !

    http://youtube.com/watch?v=ljn7AaEVMko&mode=related&search=

    Gruß Jens

  5. berndmader schrieb am 26. Juni 2007 um 13:32

    Hi Jens,

    danke für den Link, habe es mir gerade angesehen, absolut Klasse.

    Gruß Bernd

  6. GTCTurbo#150 schrieb am 26. Juni 2007 um 15:31

    Hi Leute,

    wusst gar nicht da mein Video so gut ankommt :-), die Leute von der OPC Seite wollten das Video auch schon haben. Klar stell ich es auch für den Blog zu verfügung!!

  7. Moritz Nolte schrieb am 26. Juni 2007 um 15:50

    Ich nehm´ dich beim Wort… ;-)

  8. GTCTurbo#150 schrieb am 26. Juni 2007 um 15:56

    das geht ja schnell hier :-)

  9. Moritz Nolte schrieb am 26. Juni 2007 um 16:08

    Wir sind hier ja auch beim Race Camp!
    ;-))

  10. hottrod schrieb am 26. Juni 2007 um 16:26

    ganz leise und stille Frage:

    könntset Du mir als Mit-Teilnehmer dieses Video auch zur Verfügung (als Andenken) stellen?

    Gruß Jens

  11. GTCTurbo#150 schrieb am 26. Juni 2007 um 19:23

    du meinst für dich aufm Rechner? Ja kann ich schon aber es ist für eine E-Mail zu groß und ich habe keinen Server wo ichs drauf tun könnte…

  12. hottrod schrieb am 27. Juni 2007 um 07:25

    Hi,
    Tja, ich bin auch nicht so versiert, wenn ich dir eine CD zuschicke?
    Vielleicht hat einer eine Idee?
    Auf der Race-Camp Seite kann man die Fotos und filme Downloaden, dort ev.?
    vielleicht hast du Lust mich zu kontaktieren?
    praxisaschenbeck@t-online.de

    Vielen Dank auf jeden Fall im Voraus

    Gruß aus Berlin
    Jens

  13. marcelR schrieb am 27. Juni 2007 um 11:36

    Bericht der persönlichen Eindrücke von marcelR

    Servus RaceCamp Teilnehmer, Leidenskandidaten, aber auch Mitleser,

    an die Teilnehmer: Seid ihr auch alle “Alle-5-Minuten Postfach-Überprüfer”? ;)

    Dass noch keine Info da ist, zeigt wohl dass sich das Team um Manuel Reuter ganz genau und gut überlegt welche 20 sie in die nächste Runde mitnehmen.

    Ich denke, gerade durch die von Manuel Reuter erwähnten teils schwankenden Leistungen ist eine so große Entscheidung nicht gerade leicht. Wenn 20 Leute dabei sind, die durchweg perfekte Leistungen abgeliefert haben wäre es sicherlich einfacher.

    Bei mir persönlich lief es von der Nacht an schon nicht gut, wie bei einigen meiner Mitstreiter in der Nacht zu Montag natürlich auch! Die gestörte Nachtruhe von lauten britischen Motorsportfreunden verschaffte auch mir nur ca. 3 Stunden Schlaf.

    Als es dann morgens ziemlich übermüdet (bin es gewohnt normaler Weise 2einhalb Stunden später aufzustehen) an den Ring ging, war es schon ein ungewohntes Gefühl wieder am Steuer des Astras zu sitzen. Schnell kamen jedoch Erinnerungsflashs aus Dudenhofen hoch. Die Erinnreungen an Slalomfahren, Ausweichmanövern und Rundkurs fahren begleiten einen noch jeden Tag.

    Nach dem Frühstück, ging es gleich ab Richtung Ring und für unsere Gruppe zur Müllenbachschleife. 4 Runden hinter Christian her gefahren und sich mit der Strecke einigermaßen vertraut gemacht. Das ging so schnell da war´s aber auch schon wieder vorbei mit Fahrspaß. Warten war angesagt, laaanges Warten. Von der noch übermüdeten Coolness beim Astra fahren blieb bei mir nicht mehr viel übrig. Die Nervosität stieg, die Hände wurden zittrig, die Knie ebenso bis es dann als Vorletzter in den Corsa ging.

    Gleich verwuchs der Körper mit dem geheimen Star der Stufe 1 aus Dudenhofen. Bald schon merkte ich jedoch dass mich der Rennfloh, wie ihn die Racecamp-Fangemeinde nennt, doch etwas ärgern wollte. Beim Anbremsen auf die Dunlop-Kehre spürte ich gleich, dass der kleine doch mehr von einem wilden Tier hat als mir lieb war. Die Hinterachse wurde unruhig und ich machte gleich Bekanntschaft mit den Kerbs. Mein Puls stieg von gefühlten 150 auf mindestens 180. Fluchen war angesagt, größter Ärger über sich selbst. Im Kopf spielte sich gleich blitzartig alles ab, was machst du nun? Du weißt, dass du die erste Runde total versaut hast. Die verlorene Zeit holst du nirgends zurück. Also was tun zum Teufel? Die nächste Runde langsam angehen und auf Nummer sicher fahren? Oder nein, du bist beim Racecamp und hast sauschnelle andere Kandidaten um dich herum, du musst Leistung bringen und zwar par excellence. Heißt: In der 2ten Runde noch mal alles geben und hoffen, dass du den Rennfloh diesmal gebändigt bekommst. Mit gutem Gefühl aus der Ford-Kurve heraus, blitzartig geschaltet um soviel Speed wie möglich aufzunehmen. Dann war es soweit, die Dunlop-Kehre lag vor mir, der Moment der Wahrheit, alles oder nichts. Ab auf die Bremse und. wieder die Idealfahrt durch die Dunlop-Kehre verpasst. Vielmehr schob ich mich geradeso durch. Was nun? Eine Kurve liegt noch vor dir, was sagt der Kopf? Bloß nicht jetzt noch den Floh kaputt machen, also auch noch in der letzten Schikane vom Gas gegangen und damit zu guter letzt noch alles falsch gemacht was man falsch machen kann. Leistung abrufen schaut anders aus.

    Beim Aussteigen steht dann gleich Manuel Reuter vor mir. Ich hätte im Boden versinken können, meine Leistung war mir richtig peinlich. Du weißt, dass du es besser kannst, doch Manuel Reuter steht vor dir und du weißt überhaupt nicht mehr wer du überhaupt bist. Am liebsten würde man im Boden versinken oder sich in eine Ecke stellen. Stattdessen habe ich ihm dann versucht zu erklären was ich empfunden habe und wie es mir ergangen ist. Für ihn als Profi wahrscheinlich wirres Zeug ;) Ich weiß ja selbst nicht mehr was ich vor mir her gestammelt hab ;)

    In den 2 Runden wollte man so vieles richtig – perfekt machen. Doch in den 2 gezeiteten Runden blieb mir einfach zu wenig Zeit um mich an die veränderten Umstände im Gegensatz zum Normalauto einzuschießen. In späteren Gesprächen mit den anderen Teilnehmern beklagten sich viele, dass 2 Runden einfach zu wenig sind. Doch die Gegebenheiten waren für alle gleich und damit auch absolut fair.

    Ein mulmiges Gefühl bleibt in der Magengegend. Wie schnell hättest du sein können, hättest du die Kehre gleich beim ersten Mal perfekt genommen. Wo liegt dein echtes persönliches Limit? Lieber wäre mir gewesen, ich hätte die 2 Runden mit persönlicher Limitleistung vollbracht und hätte dann zumindest ein Ergebnis gehabt, welches mir zeigt wo ich stehe, wie ich mich unter den anderen einzuordnen habe. Aber so bleibt die Ungewissheit.

    Was dann kam weiß man ja, Guidefahren über die GP Kurzanbindung. Ich springe ein wenig.

    .wir sind gleich bei der Bekanntgabe des Starting-Grids nach der Mittagspause. Ich hatte mich schon darauf eingestellt, dass mein Name als erster verlautet wird, denn der schlechteste vom Vormittag "durfte" als Erster ran, der Beste zuletzt. Doch als ich als Dritter Starter genannt wurde war dies natürlich auch kein großer Trost. Bezeichnend und eine tolle Quittung für meine Fehler vom Vormittag.

    Der Druck von morgens stieg im Laufe des Tages immer mehr. Wo muss ich landen um es noch unter die letzten 20 zu schaffen? Hab ich überhaupt noch eine Möglichkeit? Selbst mit Bestzeit im Astra? Die Ungewissheit blieb den ganzen Tag über, selbst bis heute.

    Das Guidefahren auf der GP Kurzanbindung ließ noch mal Unbeschwertheit aufkommen. Es war geil über die Strecke zu gleiten wie an anderen Tagen echte Profis. Rasant ging es wie an einer Perlenkette hinter unserem Instruktor Felix hinterher. Man spürte gleich – hier geht was. Der Astra war dein nächstes Werkzeug um noch einmal eindrucksvoll beweisen zu können welche Fähigkeiten in dir schlummern. Leider ist es nicht so einfach den Druck abzubauen, doch versucht bestmöglich abzuschalten und wie automatisiert das Fahrzeug zu beherrschen.

    Startschuss. Einfahren in die Einführungsrunde, sich mit der Strecke nochmals vertraut machen, sich jeden Punkt einprägen. Bewusst sein, dass man die nächsten 2 Runden im Renntempo durch die Schikanen fegt. Die 2 gezeiteten Runden liefen eigentlich ganz gut, vor allem weitaus besser als die Fehlschüsse morgens mit dem Corsa. Auch wenn man den Astra am Limit bewegte, ihn hier und da über die Strecke schob hatte man ein gutes Gefühl für das Auto. Er reagierte so wie du es wolltest. Die letzte gezeitete Runde musste es dann sein, auch wenn das Anbremsen der ersten Kurve besser hätte laufen können, war ich ganz zufrieden mit meiner Leistung. Klar, überall kann man sich noch verbessern, aber es passierte nichts was nicht hätte passieren dürfen. So stand meine Astra-Zeit fest und ich konnte endlich runterfahren, etwas abschalten, den anderen Teilnehmern bei ihren Starts zusehen, ihnen Glück wünschen und gut zureden. Mit der im Astra gefahrenen Zeit konnte man leben, doch was blieb war dieser verkorkste Vormittag. Dieser verschafft mir bis heute Magenkrämpfe. Wie wertet das Team um Manuel Reuter die Leistung. Wie schätzen sie diese beiden Fehler ein? Zählt vielleicht doch die Leistung aus Dudenhofen? Dort hatte man persönlich schließlich gezeigt was möglich ist und scheinbar überzeugt.

    Der Ungewissheit nicht genüge, am Ende des Tages wurde bereits einigen Teilnehmern und Freunden klar gemacht, dass ihr Weg zum 24h Rennen 2008 nun vorbei sei.

    Als der eigene Name nicht fiel, blieben einem die schmetterlingartigen Gefühle in der Magengegend, ein hoher Puls, die tolle Eindrücke, neue Freundschaften, ganz große Erinnerungen und eine Maus von RaceCamp Sponsor GMAC.

    Allen Teilnehmern wünsche ich ganz viel Glück für´s Weiterkommen. Vielleicht sieht man sich ja in Stufe 3 wieder. :)

    Euer Marcel R.

  14. GTCTurbo#150 schrieb am 27. Juni 2007 um 17:06

    @alle: mein Video ist jetzt auch auf der OPC Racecamp Seite online, wer will kann es dort zur archivierung Downloaden!

    mfg
    Stefan



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