Wenn einer (k)eine Reise tut – Tagesbericht 9. Juni 2007
So kann es gehen! Man soll eben nicht versuchen, die Zukunft vorherzusagen. Als ich nämlich heute meinen letzten Eintrag ins Roadbook noch einmal gelesen habe – mit Ankündigung der Race Camp-Auftakt-Livesendung im DSF – da musste ich im Nachhinein doch heftig schmunzeln. Von wegen "Natürlich habe ich auch einen Auftritt" und "weil ich als DTM-Experte in Brands Hatch bin, komme ich direkt aus England."
Was ich auch ernsthaft vorhatte. Nach dem DTM-Qualifying und dem üblichen Medienrummel habe ich mich gleich Richtung Flughafen aufgemacht, um nach Köln/Bonn zu düsen. Wo schon der Helikopter bereitstand, der mich zum Nürburgring ins Race Camp Studio bringen sollte. Ich sitze auch schon im Flieger, da lässt das Ding doch tatsächlich die Flügel hängen: technische Probleme. Was folgte, könnt Ihr Euch vorstellen: hektische Telefonate, die Suche nach Ausweichfliegern, aber nichts ging mehr und irgendwann war das Zeitfenster dicht: Keine Chance, noch rechtzeitig herüberzukommen. Dann der Versuch, eine Liveschaltung auf die Beine zu stellen, damit ich von der Insel aus zumindest via Bildschirm dabei sein konnte. Klappte auch nicht.
Immerhin gut zu wissen, dass ich ein tolles Team um mich herum habe. Ihr habt es vielleicht verfolgt: Race Camp-Instruktor Klaus Panchyrz, der völlig unvorbereitet meinen Part übernehmen musste, hat das auf überzeugende Art getan.
Auch beim 24-Stunden-Rennen war ja einiges los, wie ich sehen konnte, die Wetterbedingungen waren ja geradezu mustergültig englisch. Da konnte man erahnen, was hier auf unsere Race Camp-Finalisten im nächsten Jahr zukommen kann.
Apropos: Die zweite Castingstufe steht jetzt unmittelbar bevor – übernächste Woche, von Montag 18.6. bis Mittwoch 20.6., brechen drei weitere Tage der Wahrheit an. Hundert Kandidaten treten an, nur zwanzig werden übrigbleiben. Wer das sein könnte – ich habe schon ein paar Favoriten im Kopf. Aber ich will nicht schon wieder die Zukunft vorhersagen ;-)
